Allgemein

Eine Wiederentdeckung einer Künstlerin, die man sich nicht entgehen lassen sollte!

Sabine Schwenn am 28. März 2018

Schönes Portrait von Marie-Dominique Wetzel im SWR 2 (9. März 2018)

Engagement gegen Unterdrückung von Frauen

So geht die Ausstellung auch nicht chronologisch vor, sondern nähert sich dem Werk der Künstlerin nach Themen gegliedert. Und das erste, sicher wichtigste Thema, ist ihr Engagement gegen die Unterdrückung von Frauen.

Bilder zur Umweltzerstörung und Aufrüstung

Aber nicht nur die Gleichberechtigung der Frau lag Hélène de Beauvoir am Herzen , in ihren Bildern thematisiert sie auch immer wieder die Umweltzerstörung, die Aufrüstung und – ganz besonders – die Bewegung der 68er.

Zwischen Figuration und Abstraktion

Immer mehr lösen sich die Figuren auf in kleine geometrische Formen. Zeit ihres Lebens experimentiert sie zwischen Figuration und Abstraktion: „Hélène de Beauvoir ist eine Künstlerin, die ihr ganzes Leben auf der Suche war. Sie begann ihre Ausbildung als Zeichnerin, lernte die Technik der Gravur und kam dann zur Malerei. Sie reiste viel, zog oft um, lernte viele verschiedene Kulturen und Künstler kennen. In ihrem Werk finden wir Einflüsse des Kubismus, des Futurismus und des Expressionismus. Sie hat immer eine eigene Synthese versucht, sie hinterfragte ihre Arbeiten ständig aufs Neue und scheute sich nicht, immer wieder neue künstlerische Ausdrucksformen zu erforschen auszuprobieren.“ (Claire Hirner)

Hélène de Beauvoir Mondine au chapeau jaune


Hélène de Beauvoir: Mondine au chapeau jaune – 1954
Milan – Huile sur toile – Collection privée – 81 x 100 cm
Foto: Kempf